Jahrestagung zum 30. Jubiläum des europäischen Dachverbands der pharmazeutischen Industrie
EFPIA-Präsident Higgins lobte Beitrag der pharmazeutischen Industrie zu Gesundheit und Wohlstand der EU-Bürger
Arthur Higgins, Präsident des europäischen Dachverbands der pharmazeutischen Industrie (European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations, EFPIA) und Vorstandsvorsitzender der Bayer Healthcare AG, wurde bei der Jahrestagung in Paris in seinem Amt bestätigt. Er steht dem Verband für weitere zwei Jahre als Präsident vor. Zur Feier des 30. Jubiläums des EFPIA würdigte Higgins die Erfolge des Verbands und betonte die Bedeutung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zur Förderung von Gesundheit und Wohlstand der EU-Bürger.
Genau 30 Jahre zuvor war die Organisation gegründet worden, um pharmazeutische Forschung in Europa zu fördern, wirksame Arzneimittel auf den Markt zu bringen und günstige Rahmenbedingungen für die Pharmaindustrie zu schaffen. An der EFPIA-Jahrestagung nahmen etwa 400 Vertreter der Branche teil, sowie hochrangige Repräsentanten des öffentlichen Sektors, Gesundheitsexperten, Vertreter von Patientenorganisationen und Vertreter der internationalen Presse.
Anlässlich des 30jährigen Bestehens des Verbands wies der EFPIA-Präsident auf die bisherigen Verdienste der Branche hin. Zudem zeigte er sich zuversichtlich mit Blick auf die künftige Entwicklung der pharmazeutischen Industrie in Europa und hob die erfolgreiche Kooperation mit Partnern hervor: „Wir von EFPIA wissen, dass wir unseren Beitrag zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlstand in Europa nur in Zusammenarbeit mit Forschern, Wissenschaftlern, Regulierungsbehörden und anderen Anspruchsgruppen leisten können“, sagte Higgins. Für den weiteren Erfolg seien drei Dinge entscheidend: Geduld, da Veränderungen im Hinblick auf die komplexen Herausforderungen für die Pharmaindustrie Zeit brauchen; das Setzen der richtigen Prioritäten, weil dadurch konkrete Ziele und Leistungen konsequent verfolgt werden; sowie das Versprechen der pharmazeutischen Industrie, sich weiterhin für die Verbesserung von Gesundheit und Wohlstand in Europa zu engagieren.
Zukünftiges Potential der Branche
Der EFPIA-Präsident lobte die Leistungen des Verbands und gab einen Ausblick zur Zukunft der Pharmaindustrie: „Heute können wir sehr stolz darauf sein, was wir in den vergangenen 30 Jahren erreicht haben“, sagte Higgins. „Und wir können auch stolz und zuversichtlich sein in Bezug auf das, was wir in den kommenden Jahrzehnten noch erreichen werden. Was immer wir tun, es ist wichtig, dass wir nie den Blick verlieren für das große Potential unserer Branche, zusammen mit unseren Anspruchsgruppen die Gesundheitsfürsorge des 21. Jahrhunderts mitzugestalten. Dies ist ein Versprechen, das wir halten müssen, ganz gleich, welchen Herausforderungen wir begegnen.“

