Bayer HealthCare / Gesundheit / Ratgeber aktuell / Haarausfall durch Flohallergie

Haarausfall durch Flohallergie

Flöhe sind winzig – doch sie verursachen oft große Beschwerden. Vor allem Hunde wissen, wie lästig die Bisse der kleinen Blutsauger sein können: Nicht selten sind quälende Hautallergien die Folge.

Wenn Bello unruhig wird, sich windet, kratzt und in den Rücken beißt, dann ist eines sehr wahrscheinlich: In seinem Fell hat sich ein unliebsamer Gast eingenistet – ein Floh. Und bei Mieze nicht minder, nur dass Mieze vor den Augen von Herrchen und Frauchen versucht, den Lästling los zu werden – vergeblich, nur das Fell leidet.

Über 2.000 Arten weltweit

Ein lästiger Untermieter – und doch auch ein alter Bekannter: Der Floh ist der häufigste blutsaugende Parasit, der bei Hunden (und Katzen) vorkommt. Weltweit gibt es über 2.000 Arten. Doch in Deutschland ist es vor allem der so genannte Katzenfloh, der – dem Namen zum Trotz – neben Katzen auch Hunde, Kleintiere wie etwa Kaninchen und sogar Menschen befällt und ihnen das Leben schwer macht.

Diagnose Flohspeichel-Allergie

Die Folgen sind ernst zu nehmen: Denn um die Blutgerinnung zu hemmen und somit ungehindert saugen zu können, gibt der Floh beim Stechen Speichel in die Wunde ab. Die Proteine in diesem Flohspeichel können beim Wirtstier eine so genannte Flohspeichel-Allergie oder Flohallergie-Dermatitis auslösen. Sie ist bei Hund und Katze eine der am häufigsten vorkommenden Hauterkrankungen.

Zunehmende Empfindlichkeit

Eine Flohspeichel-Allergie beginnt oft unauffällig. Viele Vierbei-ner entwickeln erst nach und nach eine Hypersensibilität. Oft reicht dann ein erneuter kleiner Stich, um eine starke allergische Reaktion hervorzurufen. Diese kann von quälendem Juckreiz bis hin zu Hautirritationen wie Pusteln oder Papeln, also kleinen, mit Flüssig-keit gefüllten Bläschen, reichen.

Hautverletzungen und Haarausfall

Das ist kein Spaß für die betroffenen Hunde und Katzen: Der Juckreiz führt zu exzessivem Kratzen und Beißen, was weitere Hautverletzungen nach sich zieht. Die Papeln können aufreißen und verkrusten; auch Hautabschürfungen und Haarausfall sind möglich. Bei länger andauernder Erkrankung kommt es dann oft zur Verdickung, Verhornung und Flechtenbildung der Haut. Die stärksten Verletzungen entstehen am hinteren Rücken und am Unterkörper, weil sich die Tiere dort am ehesten kratzen und beißen können. Die offenen Wunden wiederum verschmutzen leicht und entzünden sich

Wirksame Hilfe

Bei der Therapie geht man doppelt vor: Einerseits wird die bestehende Entzündung der Haut behandelt, andererseits der Parasit bekämpft. Ziel dabei ist es, erwachsene Flöhe zu töten, ehe sie Blut saugen und Eier ablegen können. So wird der Entwicklungszyklus unterbrochen – und ein Rückfall verhindert. Außer dem befallenen Vierbeiner sollten dabei auch alle anderen im Haushalt lebenden Tiere behandelt werden.

Anwenderfreundliche Therapie

Die Behandlung ist mit modernen Parasitenmitteln kein Problem, denn diese machen Hunden, Katzen und ihren Besitzern den Schutz vor Flöhen und deren Bekämpfung besonders einfach. So bietet zum Beispiel das Präparat Advantage® mit dem von Bayer entwickelten Wirkstoff Imidacloprid die so genannte Spot-on-Technik: Das Anti-Floh-Mittel wird einfach in den Nacken des Hundes oder der Katze geträufelt. Der Wirkstoff verteilt sich über das Hautfett auf die ganze Körperoberfläche. Bei einer Anwendung alle drei bis vier Wochen schützt es den Vierbeiner sicher vor erneutem Flohbefall.

Und das nicht nur zur Sommerzeit

Ging man vor Jahren noch davon aus, dass der Flohbefall nur ein Problem in der warmen Jahreszeit darstellt, so haben neue Untersuchungen gezeigt, dass auch im Winter ein Flohproblem bestehen kann. Hunde und Katzen in Haus und Wohnungen mit Zentralheizungen bieten dem Floh ein ideales Klima, bei dem sich auch im Winter Flöhe breit machen können. In dem Wissen, dass schon wenige Flohstiche ausreichen, um den Prozess der Flohallergie-Dermatitis wieder beginnen zu lassen, ist ein regelmäßgier Schutz unbedingt erforderlich.

Hinweis für Patienten
Jeder Körper reagiert anders auf Medikamente. Deswegen können wir Ihnen nicht sagen, welches Medikament für Ihr Tier das richtige ist. Bitte fragen Sie Ihren Tierarzt.

Foto: Floh

Mehr zum Thema

Ausführliche Informationen zur Division Animal Health finden Sie hier:

Suche
Schriftgröße
- 1 2 3 + Schriftgröße

anpassen

Werkzeuge

http://www.bayerhealthcare.com/scripts/pages/de/gesundheit/ratgeber/haarausfall_durch_flohallergie.php Copyright © Bayer HealthCare